Nur noch 7 Tage

Es sind nur noch 7 Tage. Die Zeit wird knapp und die Aufregung steigt. Gestern kamen die offiziellen Flyer/Einladungen, Plakate und die Pressemitteilung bei mir an. Schon ein nettes Gefühl seinen Namen zu lesen.

Ich habe in meinen letzten beiden Artikeln schon die Details zu der Vernissage und der Ausstellung erwähnt, aber hier nun die offiziellen Daten und Mitteilungen:

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Pressemitteilung

24. Januar 2010, 11.00 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung
„oberfläche – unterfläche“
mit Arbeiten von Gisela Nußbaum, gagel und Ulrich Linder

Pinneberg, Januar 2010 –  Am Sonntag, den 24. Januar um 11 Uhr wird in der Drostei die Ausstellung „oberfläche – unterfläche“ eröffnet. Gezeigt werden Fotografien, Texte und Collagen von Gisela Nußbaum, gagel und Ulrich Linder. Die meisten der Arbeiten wurden speziell für die Ausstellung in der Drostei produziert und sind vorher noch in keiner anderen Ausstellung zu sehen gewesen.

Die Drostei beginnt ihr Ausstellungsjahr 2010 mit einer Gruppenausstellung, die sich mit den Themen Körperlichkeit, Menschlichkeit und Raum beschäftigt. Drei Künstler, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit verschiedenen Aspekten des Menschseins im körperlichen und sozialen Sinn befassen, zeigen hier ihre neuesten Arbeiten: Gisela Nußbaum setzt sich fotografisch mit Körpern und körperlich mit Fotografie auseinander. Sie tut dies allerdings nicht mit der Kamera sondern mit der Schere. Nußbaum collagiert Körperfragmente aus Modefotografien, fügt sie zu ornamentalen Mustern und neuen Formen zusammen. Diese neu geschaffenen Formelemente kontrastiert sie mit nachdenklichen Texten und ironischen Brechungen. Die Kreiskulturpreisträgerin gagel erarbeitet ihre Werke immer in einem intensiven dialogischen Prozess mit ihren Modellen. Das Grundthema, das sich durch ihre verschiedenen Werkgruppen zieht, ist das menschliche Miteinander. Sie fotografiert Personen in starkem Bezug zu deren Körperlichkeit, reflektiert, wer sie sind und wer sie sein könnten. Die Verfremdungen Ihrer Fotografien entstehen durch analoge Techniken und chemische Prozesse. Der junge Fotograf Ulrich Linder fotografiert menschenleere Räume, die häufig im Verfall begriffen sind. Die Klarheit und Schärfe seines Blicks auf Banales und Nutzloses lassen die verwaisten Orte beklemmend und poetisch zugleich erscheinen. Die Geschichten ihrer Nutzung entstehen im Kopf des Betrachters. Architektur, die auch als die dritte Haut des Menschen bezeichnet wird, wirkt hier als Spiegel dessen, was Menschen an diesem Ort getan haben oder tun könnten. Linder stellt dadurch auch den leeren Raum als sozialen Raum vor.

Die Ausstellung „oberfläche – unterfläche“ setzt in gewissem Sinn das Grundthema „Raum“ der letzten Ausstellung der Drostei aus dem vergangenen Herbst fort. Während „YO AQABA“ sich mit der medialen Vermittlung von Raum befasste, ist es hier jedoch der Raum als Ort sozialer Interaktion, der im Vordergrund steht, seien diese Interaktionen nun real oder imaginär.

Die Ausstellung „oberfläche – unterfläche“ ist noch bis zum 14. März zu den üblichen Öffnungszeiten (Mi – So, 11-17 Uhr) in der Drostei zu sehen.

2 Kommentare

  1. Hui, das sind ja mal interessante Neuigkeiten! Ich habe ja schon lange nicht mehr hier reingeschaut! Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück bei den letzten Vorbereitungen zur Ausstellung! Natürlich wünsche ich dir, dass es ein Erfolg wird!

    Mit meinen Bildern eine Ausstellung durchzuführen spukt schon länger in meinem Hinterkopf herum. Womöglich werde ich es schon dieses Jahr umsetzen. Eine Location habe ich schon in Aussicht, mir fehlt nur das Thema…;-) Wäre schön, wenn du von deinen Erfahrungen berichten würdest.

    Gruß Matthias

  2. Schon lange nicht mehr hier reingeschaut? ein grober fehler… ;-D LOL
    Vielen Dank für deine Wünsche! Ich hoffe auch auf, dass die Ausstellung gut ankommt und besucht wird.
    Bin gespannt auf deine Ankündigung. Drücke die Daumen bei der Themasuche =)

    Grüße
    U.

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