Fall Of Carthage – Emma Green

Seit ein paar Tagen höre ich nun das am 06.April erschienene neue Album von Fall Of Carthage – Emma Green – rauf und runter und es gibt Gutes und Schlechtes zu berichten. Fangen wir mit dem Schlechten an:

  • Die Kombination iPhone und BeatsX ist definitiv zu leise.
  • Das Album ist mit 33 Minuten 21 Sekunden recht kurz.
  • Fall Of Carthage halten für mein erstes Musik Review ever her.

Das war es dann auch schon. Ab hier nur noch Gutes:

Zwei ganz leise High-Hat Tzzz Tzzz und dann ZACK auf die Schnauze! So in etwa lässt sich der Einstieg in das Album beschreiben. Ich bin kein ausgesprochener Metalhead, aber was die drei Jungs seit ihrem Debütalbum – Behold – abliefern läuft mir schon ganz gut rein. Mit Emma Green haben sie nun das dritte Album ab- und damit richtig geliefert. In Vorbereitung auf dieses Album habe ich mir die Tage des Wartens mit dem Hören der beiden Vorgänger verkürzt. Ich muss sagen, dieses Album ist für mich das bisher Beste! Was vielleicht auch daran liegt, dass die Band „gereift“ ist, ich mich immer wieder an alte Bekannte wie, Rage Against The Machine, Five Finger Death Punch, Disturbed und Helmet erinnert fühle (was ich in diesem Zusammenhang als äußerst positiv einstufen möchte), irgendwie alle zehn Songs ineinander über zu gehen scheinen und es eigentlich nur eine Verschnaufpause gibt. Dreiunddreißig Minuten Trommelfellfeuerwerk. Vom Feinsten. Ich bin in der Tat sehr begeistert von diesem Album und empfehle es jedem, der sich zum Beispiel in einer der oben genannten Bands wieder findet, auf Schärfste.

Warum ich die Spieldauer ankreide? Ganz einfach, die CD ist in voller Länge genau 30 Sekunden zu kurz, als dass sie für meinen Weg von und zur Arbeit auf dem Rad reichen würde. Oder ich bin einfach noch nicht fit genug um es in dieser Zeit zu schaffen. Allerdings bin ich da zuversichtlich, denn die zehn Songs schieben so dermaßen an, dass ich wohl in Kürze einen persönlichen Rekord aufstellen werde. 🙂

Wer sich gerade fragt: „Wie bitte? Zehn Songs?“, der hat sich vermutlich für die Downloadvariante entschieden. Wie mir aus Bandkreisen zugespielt wurde, gab es Probleme mit Urheberrechten in den USA, da es sich um eine Coverversion von Slow and Low von den Beastie Boys handelt. Dabei fällt mir ein, Slow and Low wird in Song neun schon angeteasert. Als ich das hörte und mir vorstellte jetzt wäre das Album vorbei kam mir folgenden Zeilen in den Sinn: „Tja, lieber Musikfreund, leider leider hast du dich für den Download entschieden. Hättest du die Silberlingpressung dieses Albums erworben, könntest du diese tolle MusikCD jetzt bis zum Ende hören….“ * 🙂

So, und genau das mache ich nun zum dreiunddrölfzigsten Mal!

Eins noch: Danke Jungs für dieses abartig gute Album, danke Sascha für das Organisieren der signierten Exemplare und den extrem angenehmen Kontakt!!

Jetzt aber Haargummi auf und Pommesgabeln raus!

(* Frei nach Fischmob – Fick mein Gehirn, ab 2:23)

1 Kommentar

  1. Du hättest noch betonen sollen, dass ich dich hierfür nicht bezahlt hab :DD
    Ich freu mich echt sehr, dass es dir gefällt. Ist ja echt nicht jedermanns Sache, vor allem in der Metalwelt nicht. Vielleicht ist es da ganz gut, dass du kein typische Metalhead bist. 😉 Anyway… Riesendank!

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